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Die Zielsetzung deiner Projektarbeit beschreibt, was du mit deinem Projekt konkret erreichen willst. Hier bekommst du eine klare Struktur mit Hauptziel und Teilzielen, die SMART-Kriterien für messbare Formulierungen, Beispiele für verschiedene Fachrichtungen und eine Vorlage zum direkten Übernehmen.
Zielsetzung Projektarbeit in drei Teilen: 1. Hauptziel (Was soll am Ende erreicht sein?), 2. Teilziele (Welche Schritte führen dorthin?), 3. Abgrenzung (Was gehört nicht dazu?). Prüfe mit den SMART-Kriterien: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert.
Was ist die Zielsetzung einer Projektarbeit?
Die Zielsetzung ist das Herzstück deiner Projektarbeit. Sie beantwortet die Frage: Was soll am Ende des Projekts erreicht sein? Anders als bei einer klassischen wissenschaftlichen Arbeit geht es nicht primär um Erkenntnisgewinn, sondern um ein konkretes Ergebnis. Das kann ein funktionierender Prototyp sein, ein optimierter Prozess, eine Dokumentation oder eine Lösung für ein definiertes Problem.
In der Einleitung deiner Projektarbeit steht die Zielsetzung typischerweise nach der Problemstellung. Lesende wissen dann sofort, worauf dein Projekt hinarbeitet. Die Zielsetzung gibt dir außerdem selbst Orientierung beim Arbeiten: Jeder Schritt sollte erkennbar zum Ziel beitragen.
Der Unterschied zur Forschungsfrage liegt im Fokus. Eine Forschungsfrage fragt nach Zusammenhängen oder Ursachen. Die Zielsetzung beschreibt ein angestrebtes Ergebnis. Bei Projektarbeiten, besonders in technischen oder betriebswirtschaftlichen Kontexten, ist die Zielsetzung meist wichtiger als eine klassische Forschungsfrage. Je nach Studiengang oder Prüfungsordnung kann trotzdem ein Analyseanteil oder eine begleitende Fragestellung erwartet werden. Kläre das frühzeitig mit deinem Betreuer.
Problemstellung: Beschreibt das Problem oder den Ausgangszustand. Warum besteht Handlungsbedarf?
Zielsetzung: Beschreibt das angestrebte Ergebnis. Was soll am Ende erreicht sein?
Projektauftrag: Formales Dokument mit Rahmenbedingungen (Auftraggeber, Budget, Termine). Die Zielsetzung ist Teil davon.
Zielsetzung Projektarbeit: Aufbau in drei Teilen
Eine vollständige Zielsetzung besteht aus drei Teilen: dem Hauptziel, den Teilzielen und der Abgrenzung. Diese Struktur hilft dir, den Umfang deines Projekts klar zu definieren und später zu prüfen, ob du deine Ziele erreicht hast.
Das Hauptziel beschreibt das zentrale Ergebnis deines Projekts in einem Satz. Es beantwortet die Frage: Was liegt am Ende vor, das vorher nicht da war?
Beispiel IT: „Ziel ist die Entwicklung einer webbasierten Anwendung zur automatisierten Zeiterfassung für das Team Vertrieb."
Beispiel BWL: „Ziel ist die Erstellung eines Konzepts zur Reduzierung der Durchlaufzeit im Bestellprozess um 20 Prozent."
Stolperstelle: Zu vage formulieren. „Prozesse verbessern" ist kein Ziel. Konkret benennen, was verbessert wird und woran man es erkennt.
Teilziele zerlegen das Hauptziel in handhabbare Schritte. Jedes Teilziel sollte prüfbar sein und erkennbar zum Hauptziel beitragen.
Beispiel: „Teilziel 1: Analyse der aktuellen Zeiterfassungsmethoden und Identifikation von Schwachstellen. Teilziel 2: Erstellung eines Anforderungskatalogs mit den Fachabteilungen. Teilziel 3: Entwicklung und Test eines Prototyps."
Stolperstelle: Zu viele Teilziele. Zwei bis vier sind ein gängiger Richtwert, aber die Zahl variiert je nach Projekt und Betreuer. Entscheidend ist, dass jedes Teilziel prüfbar und fokussiert bleibt.
Die Abgrenzung definiert, was nicht Teil des Projekts ist. Das schützt dich vor Scope Creep und macht die Erwartungen transparent.
Beispiel: „Die Anbindung an das bestehende ERP-System ist nicht Teil dieses Projekts. Ebenso wird keine Schulung der Mitarbeitenden durchgeführt."
Stolperstelle: Abgrenzung weglassen. Ohne klare Grenzen wächst der Projektumfang oft unkontrolliert.
Schnellcheck: Ist deine Zielsetzung prüfbar?
Bevor du deine Zielsetzung finalisierst, prüfe sie mit diesen sechs Kriterien. Wenn du alle mit Ja beantworten kannst, ist deine Zielsetzung solide aufgestellt.
- Output benannt Ist klar, welches konkrete Ergebnis am Ende vorliegt (Prototyp, Konzept, Dokumentation, Handlungsempfehlung)?
- Erfolgskriterium definiert Gibt es eine Kennzahl, einen Abnahmeprozess oder eine Definition of Done, an der du Erfolg messen kannst?
- Zielgruppe oder Stakeholder genannt Für wen ist das Ergebnis relevant? Wer profitiert davon oder nimmt es ab?
- Teilziele als Arbeitspakete Beschreiben die Teilziele konkrete Ergebnisse, nicht nur Methoden wie „Recherche durchführen"?
- Abgrenzung als Nicht-Ziele Hast du explizit benannt, was nicht Teil des Projekts ist?
- Realistischer Umfang Ist das Ziel mit deinen Ressourcen (Zeit, Wissen, Zugang) erreichbar?
Die Anzahl der Teilziele variiert je nach Projekt, Hochschule und Betreuer. Wichtiger als eine bestimmte Zahl ist, dass jedes Teilziel prüfbar formuliert ist und erkennbar zum Hauptziel beiträgt.
SMART-Kriterien: Projektziele messbar formulieren
Die SMART-Kriterien sind ein bewährtes Werkzeug, um Projektziele präzise zu formulieren. Der Name steht für fünf Eigenschaften, die ein gutes Ziel erfüllen sollte. Prüfe deine Zielsetzung mit diesen Fragen, bevor du sie finalisierst.
Spezifisch bedeutet, dass das Ziel konkret und eindeutig formuliert ist. Statt „Software entwickeln" besser „Webanwendung zur Zeiterfassung für das Team Vertrieb entwickeln". Je genauer du beschreibst, desto klarer ist der Auftrag.
Messbar heißt, dass du am Ende prüfen kannst, ob das Ziel erreicht wurde. Das kann eine Zahl sein (20 Prozent schneller), ein fertiges Produkt (Prototyp liegt vor) oder ein definierter Zustand (Dokumentation ist abgenommen). Bei qualitativen Zielen hilft eine Abnahme durch Stakeholder.
Satzmuster: „Das Ziel gilt als erreicht, wenn [Kriterium]."
„Das Konzept gilt als erreicht, wenn der Auftraggeber es schriftlich freigibt."
„Der Prototyp gilt als erreicht, wenn er fünf definierte Testfälle besteht."
„Die Dokumentation gilt als erreicht, wenn sie den Vorgaben des Prüfungsausschusses entspricht."
Formuliere für jedes Teilziel ein bis zwei Akzeptanzkriterien. So kannst du im Fazit sauber abhaken, welche Ziele erreicht wurden und wo der Nachweis in der Arbeit steht. Unterscheide dabei zwischen Abnahmekriterien (externe Bestätigung wie Freigabe durch Auftraggeber) und Qualitätskriterien (inhaltliche Standards wie Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit). Die Kombination beider macht deine Ziele robust prüfbar.
Jedes Teilziel sollte zu einem konkreten Arbeitsergebnis führen, das am Ende vorliegt. Im Projektmanagement spricht man auch von Deliverables. Das können Dokumente sein (Anforderungskatalog, Konzept), Produkte (Prototyp, Anwendung) oder Nachweise (Testprotokoll, Auswertung). Im Fazit zeigst du dann, welches Arbeitsergebnis in welchem Kapitel dokumentiert ist.
Attraktiv meint, dass das Ziel einen erkennbaren Nutzen hat. Für wen ist das Ergebnis relevant? Warum lohnt sich der Aufwand? Ein Ziel, das niemandem nützt, wird selten mit Engagement verfolgt.
Realistisch bedeutet, dass das Ziel mit den verfügbaren Ressourcen erreichbar ist. Zeit, Budget, Wissen und Zugang zu Informationen müssen passen. Ein unrealistisches Ziel demotiviert und führt zu Frust. Sprich im Zweifel mit deinem Betreuer, ob der Umfang angemessen ist.
Terminiert heißt, dass ein Zeitrahmen definiert ist. Bei Projektarbeiten ist das meist durch die Abgabefrist gegeben. Für Teilziele können eigene Meilensteine sinnvoll sein, die du im Zeitplan festhältst.
Nicht jedes Kriterium muss perfekt erfüllt sein. Manche Ziele lassen sich schwer quantifizieren. Wichtig ist, dass du bewusst entscheidest und begründen kannst, warum ein Kriterium anders gewichtet wird.
Zielsetzung Projektarbeit Beispiel
Hier siehst du drei Beispiele für verschiedene Fachrichtungen. Achte darauf, wie jedes Beispiel Hauptziel, Teilziele und Abgrenzung enthält. Die Formulierungen kannst du als Orientierung für deine eigene Zielsetzung nutzen.
„Ziel dieser Projektarbeit ist die Entwicklung einer webbasierten Anwendung zur Zeiterfassung für das Vertriebsteam der Muster GmbH. Die Anwendung soll die manuelle Erfassung in Excel ablösen und eine automatisierte Auswertung der Arbeitszeiten ermöglichen. Teilziel 1 umfasst die Analyse der bestehenden Prozesse und die Erstellung eines Anforderungskatalogs. Teilziel 2 beinhaltet die Entwicklung eines funktionsfähigen Prototyps. Teilziel 3 ist die Durchführung eines Anwendertests mit fünf Mitarbeitenden. Nicht Teil des Projekts sind die Integration in das ERP-System und die Schulung aller Mitarbeitenden."
„Ziel dieser Projektarbeit ist die Erstellung eines Konzepts zur Reduzierung der Durchlaufzeit im Bestellprozess der Abteilung Einkauf um mindestens 20 Prozent. Das Konzept soll konkrete Maßnahmen und einen Umsetzungsplan enthalten. Teilziel 1 ist die Prozessaufnahme und Identifikation von Engpässen. Teilziel 2 umfasst die Entwicklung von drei Optimierungsvorschlägen mit Kosten-Nutzen-Bewertung. Teilziel 3 ist die Erstellung einer Entscheidungsvorlage für die Geschäftsleitung. Die operative Umsetzung der Maßnahmen ist nicht Bestandteil dieser Arbeit."
„Ziel dieser Projektarbeit ist die Entwicklung eines Konzepts zur Sturzprophylaxe für die Station 3 der Pflegeeinrichtung Musterheim. Das Konzept soll die Sturzrate bei mobilen Bewohnern innerhalb von sechs Monaten um mindestens 15 Prozent senken. Teilziel 1 umfasst die Analyse der bisherigen Sturzereignisse und Risikofaktoren. Teilziel 2 ist die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs mit Schulungsmaterial für das Pflegepersonal. Teilziel 3 beinhaltet die Pilotierung auf der Station und Auswertung der Ergebnisse nach drei Monaten. Die Beschaffung von Hilfsmitteln und die Umsetzung auf anderen Stationen sind nicht Teil dieser Arbeit."
Jedes Beispiel folgt dem gleichen Muster: Erst das Hauptziel, dann die Teilziele, dann die Abgrenzung. Die Formulierungen sind bewusst sachlich und vermeiden Übertreibungen. Passe die Struktur an dein Projekt an, behalte aber die logische Abfolge bei.
Vorlage: Zielsetzung Projektarbeit formulieren
Mit dieser Vorlage kannst du deine Zielsetzung Schritt für Schritt aufbauen. Ersetze die Platzhalter in eckigen Klammern durch deine eigenen Inhalte. Die Struktur funktioniert für verschiedene Fachrichtungen.
Hauptziel:
Ziel dieser Projektarbeit ist [konkretes Ergebnis] für [Zielgruppe/Kontext]. [Optional: Messbarer Erfolgsindikator].
Teilziel 1:
[Erster Schritt zur Zielerreichung, z.B. Analyse, Konzept, Planung].
Teilziel 2:
[Zweiter Schritt, z.B. Entwicklung, Umsetzung, Erstellung].
Teilziel 3:
[Dritter Schritt, z.B. Test, Auswertung, Dokumentation].
Abgrenzung:
Nicht Teil dieser Arbeit sind [ausgeschlossene Aspekte]. Ebenso wird [weiterer Ausschluss] nicht behandelt.
Ausgefülltes Muster:
„Ziel dieser Projektarbeit ist die Entwicklung eines digitalen Onboarding-Konzepts für neue Mitarbeitende in der Abteilung Kundenservice. Das Konzept soll die Einarbeitungszeit um mindestens 25 Prozent verkürzen. Teilziel 1 umfasst die Analyse des aktuellen Einarbeitungsprozesses durch Interviews mit fünf Mitarbeitenden. Teilziel 2 ist die Erstellung eines modularen Schulungskonzepts mit begleitenden Materialien. Teilziel 3 beinhaltet die Pilotierung mit zwei neuen Mitarbeitenden und Auswertung des Feedbacks. Nicht Teil dieser Arbeit sind die technische Umsetzung einer E-Learning-Plattform und die flächendeckende Einführung in anderen Abteilungen."
Die Vorlage ist ein Gerüst, kein starres Schema. Wenn dein Projekt nur zwei Teilziele hat oder die Abgrenzung kürzer ausfällt, ist das in Ordnung. Wichtig ist, dass alle drei Elemente vorhanden sind und die Zielsetzung insgesamt SMART formuliert ist.
Kopiere diese Struktur und fülle sie für jedes deiner Teilziele aus.
Teilziel 1: [Beschreibung]
→ Arbeitsergebnis: [Was liegt am Ende vor?]
→ Akzeptanzkriterium: [Woran erkennbar, dass erreicht?]
→ Nachweis in: [Kapitel X]
Teilziel 2: [Beschreibung]
→ Arbeitsergebnis: [Was liegt am Ende vor?]
→ Akzeptanzkriterium: [Woran erkennbar, dass erreicht?]
→ Nachweis in: [Kapitel X]
Teilziel 3: [Beschreibung]
→ Arbeitsergebnis: [Was liegt am Ende vor?]
→ Akzeptanzkriterium: [Woran erkennbar, dass erreicht?]
→ Nachweis in: [Kapitel X]
Typische Fehler bei der Zielsetzung vermeiden
Zu vage formulieren: „Prozesse optimieren" oder „Software entwickeln" sind keine Zielsetzungen. Ohne Kontext, Zielgruppe und messbaren Erfolgsindikator bleibt unklar, was konkret erreicht werden soll. Prüfe dein Ziel mit der Frage: Wüsste jemand Fremdes nach dem Lesen genau, was am Ende vorliegt?
Ziel und Methode verwechseln: „Durchführung einer Befragung" ist kein Ziel, sondern ein Mittel. Das Ziel wäre das Ergebnis der Befragung, etwa „Ermittlung der Kundenzufriedenheit im Bereich Service". Die Befragung ist der Weg dorthin, nicht das Ziel selbst.
Unrealistische Erwartungen: Ein Ziel, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht erreichbar ist, führt zu Frust. Wenn du merkst, dass der Umfang zu groß wird, sprich frühzeitig mit deinem Betreuer. Eine Anpassung der Zielsetzung ist kein Scheitern, sondern professionelles Projektmanagement.
Abgrenzung vergessen: Ohne klare Grenzen wächst der Projektumfang oft unkontrolliert. Irgendwann merkst du, dass du Aufgaben übernimmst, die nie geplant waren. Die Abgrenzung schützt dich und schafft klare Erwartungen bei Prüfern und Auftraggebern.
Zielsetzung nie anpassen: Projekte entwickeln sich. Wenn sich während der Arbeit zeigt, dass ein Ziel nicht mehr passt, dokumentiere die Änderung und begründe sie. Eine begründete Anpassung ist besser als ein Ziel, das am Ende nicht zum Projektverlauf passt.
Nächster Schritt: Von der Zielsetzung zur Umsetzung
Mit einer formulierten Zielsetzung kannst du jetzt die Umsetzung planen. Im Zeitplan legst du fest, wann welches Teilziel erreicht sein soll. Der Projektstrukturplan hilft dir, die einzelnen Arbeitspakete zu organisieren. Bei komplexeren Projekten kann auch ein Gantt-Diagramm sinnvoll sein.
Nutze deine Zielsetzung als Kompass für die Gliederung: Jedes Kapitel sollte erkennbar auf ein Teilziel einzahlen. Im Fazit gehst du dann Ziel für Ziel durch und zeigst, wo in der Arbeit der Nachweis steht.
Kapitelnummern und Struktur variieren je nach Hochschule und Projekt.
Teilziel 1: Prozessanalyse → Anforderungskatalog → Kapitel 3
Teilziel 2: Prototyp-Entwicklung → Funktionsfähiger Prototyp → Kapitel 4
Teilziel 3: Anwendertest → Testprotokoll mit Feedback → Kapitel 5
Druckfertig machen: Wenn deine Projektarbeit geschrieben und korrigiert ist, exportiere sie als PDF. Prüfe dabei Seitenränder, Seitenzahlen und die Platzierung von Abbildungen. Ein letzter Blick auf Deckblatt und Literaturverzeichnis schadet nie. Falls du deine Arbeit drucken und binden möchtest, findest du passende Optionen unter Projektarbeit drucken.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Zielsetzung, Zielen und Arbeitsergebnissen?
Zielsetzung = übergeordneter Rahmen. Ziele = prüfbare Aussagen (Haupt-/Teilziele). Arbeitsergebnisse (Deliverables) = konkrete Produkte wie Prototyp, Konzept oder Dokumentation. Typische Reihenfolge im Text: erst Zielsetzung, dann Ziele, dann Arbeitsergebnisse als Teil der Zielerreichung.
Wie mache ich Ziele messbar, wenn ich keine Zahlen habe?
Nutze Akzeptanzkriterien: „Das Ziel gilt als erreicht, wenn [Kriterium]." Beispiele: Freigabe durch Auftraggeber, Bestehen definierter Testfälle, Entsprechung der Prüfungsvorgaben. Abnahmekriterium = externe Bestätigung (Freigabe). Qualitätskriterium = inhaltlicher Standard (vollständig, fehlerfrei). Beides kombinieren macht Ziele robust prüfbar.
Was sind sinnvolle Nicht-Ziele für die Abgrenzung?
Typisch: Umsetzung in anderen Abteilungen, Schulung, Systemintegration, langfristige Wartung, Materialbeschaffung. Nenne Aspekte, die naheliegend wären, aber bewusst ausgeschlossen werden.
Wie erkenne ich, ob mein Ziel zu groß ist?
Drei Checks: 1. Erreichbar mit deinen Ressourcen? 2. In einem Satz ohne mehrfaches „und" beschreibbar? 3. Zugang zu allen nötigen Infos? Bei Unsicherheit: eingrenzen oder mit Betreuer sprechen.
Wie formuliere ich die Zielsetzung sprachlich korrekt?
Drei Satzmuster: „Ziel ist die Entwicklung von [Ergebnis] für [Kontext]." / „Das Projekt verfolgt das Ziel, [Infinitiv]." / „Im Rahmen dieser Arbeit soll [Ergebnis] entstehen." Aktiv und konkret formulieren.
Wie prüfe ich im Fazit, ob die Ziele erreicht wurden?
Jedes Teilziel einzeln durchgehen und Kapitel-Nachweis nennen. Beispiel: „Teilziel 1 in Kapitel 3 erreicht, Teilziel 2 dokumentiert in Kapitel 4." Dann Hauptziel-Fazit mit eventuellen Einschränkungen.
Literaturverzeichnis erstellen
Projektantrag richtig schreiben
Stakeholderanalyse durchführen