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Die eidesstattliche Erklärung bestätigt, dass du deine Bachelorarbeit selbstständig verfasst und alle Quellen korrekt angegeben hast. Sie ist in der Regel ein Pflichtbestandteil. Hier findest du eine Vorlage zum Kopieren, verschiedene Formulierungen und alle wichtigen Hinweise zu Position und Unterschrift.
Eidesstattliche Erklärung: In der Regel Pflichtbestandteil deiner Bachelorarbeit. Sie versichert, dass du die Arbeit eigenständig verfasst und alle Quellen korrekt zitiert hast. Position: meist am Ende nach dem Anhang, je nach Hochschule variierend. Wichtige Inhalte: Überschrift, Erklärungstext, Ort, Datum, Unterschrift, dein Name sowie ggf. Zusatzangaben (Matrikelnummer, Titel, KI-Passus).
Was ist eine eidesstattliche Erklärung?
Die eidesstattliche Erklärung ist ein rechtlich relevantes Dokument, das in der Regel am Ende deiner Bachelorarbeit steht. Mit deiner Unterschrift versicherst du, dass du die Arbeit selbstständig und ohne unzulässige Hilfe verfasst hast. Außerdem bestätigst du, dass alle verwendeten Quellen und Hilfsmittel vollständig angegeben sind.
Die Bezeichnung variiert je nach Hochschule: Manche sprechen von eidesstattlicher Versicherung, andere von Selbstständigkeitserklärung, Eigenständigkeitserklärung oder ehrenwörtlicher Erklärung. Der Inhalt ist weitgehend identisch. Verwende den Begriff, den deine Hochschule in der Prüfungsordnung oder den Leitfäden vorgibt.
Die Erklärung ist keine bloße Formalität. Eine inhaltlich falsche eidesstattliche Erklärung kann je nach Prüfungsordnung als Täuschungsversuch gewertet werden. Die möglichen Konsequenzen variieren von Hochschule zu Hochschule: Sie reichen vom Nichtbestehen der Arbeit über die Aberkennung des Abschlusses bis hin zu disziplinarischen Maßnahmen. In besonders schweren Fällen, etwa bei vorsätzlichem Plagiat, können auch rechtliche Folgen drohen. Nimm die Erklärung daher ernst und stelle sicher, dass alle Angaben korrekt sind.
Aufbau der eidesstattlichen Erklärung
Der Aufbau einer eidesstattlichen Erklärung ist standardisiert und umfasst fünf Elemente. Jedes Element erfüllt eine bestimmte Funktion und sollte vollständig vorhanden sein.
Die Überschrift benennt das Dokument eindeutig. Typische Varianten sind „Eidesstattliche Erklärung", „Eidesstattliche Versicherung" oder „Selbstständigkeitserklärung". Verwende den Begriff aus der Vorlage deiner Hochschule.
Der Text enthält die eigentliche Versicherung: selbstständige Anfertigung, vollständige Quellenangabe und Kennzeichnung aller Zitate. Manche Hochschulen fordern zusätzliche Angaben, etwa dass die Arbeit nicht bereits anderweitig eingereicht wurde oder dass KI-gestützte Hilfsmittel deklariert wurden.
Der Ort gibt an, wo du die Erklärung unterzeichnet hast. In der Regel ist das dein Wohnort oder der Standort deiner Hochschule. Der Ort steht links unter dem Erklärungstext.
Das Datum dokumentiert, wann du die Erklärung unterzeichnet hast. Verwende das Datum der tatsächlichen Unterschrift, nicht das Abgabedatum. Das Datum steht neben dem Ort oder rechts gegenüber.
Die Unterschrift macht die Erklärung formell wirksam. In der Regel ist eine handschriftliche Unterschrift erforderlich. Bei digitaler Abgabe akzeptieren manche Hochschulen eine eingescannte Unterschrift, andere eine qualifizierte elektronische Signatur (QES) oder ein separat eingereichtes Blatt. Prüfe die konkreten Vorgaben deiner Hochschule im Abschnitt „Digitale Abgabe und Unterschrift".
Vorlage zum Kopieren
Diese Vorlage kannst du als Ausgangspunkt für deine eidesstattliche Erklärung nutzen. Prüfe aber unbedingt, ob deine Hochschule eine eigene Vorlage bereitstellt. Die Formulierung kann je nach Prüfungsordnung variieren.
Eidesstattliche Erklärung
Ich erkläre hiermit an Eides statt, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Die aus fremden Quellen direkt oder indirekt übernommenen Gedanken sind als solche kenntlich gemacht.
Die Arbeit wurde bisher in gleicher oder ähnlicher Form keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch noch nicht veröffentlicht.
[Ort], den [Datum]
_______________________________
[Vor- und Nachname]
Wichtig: Ersetze die Platzhalter in eckigen Klammern durch deine Angaben. Bei gedruckten Exemplaren unterschreibst du handschriftlich nach dem Ausdruck. Bei digitaler Abgabe prüfe, welche Unterschriftform deine Hochschule akzeptiert (siehe Abschnitt „Digitale Abgabe und Unterschrift"). Viele Hochschulen bieten auf ihrer Website oder im Prüfungsamt eine verbindliche Vorlage an.
Häufig geforderte Zusatzangaben
Neben den Standardelementen verlangen manche Hochschulen zusätzliche Angaben in der eidesstattlichen Erklärung. Prüfe die offizielle Vorlage deiner Hochschule und ergänze alle geforderten Felder.
Titel der Arbeit: Einige Vorlagen verlangen, dass der vollständige Titel der Bachelorarbeit in der Erklärung genannt wird. Das stellt sicher, dass die Erklärung eindeutig der Arbeit zugeordnet werden kann.
Studiengang und Matrikelnummer: Diese Angaben identifizieren dich eindeutig im Hochschulsystem. Falls gefordert, trage sie unterhalb des Erklärungstextes oder in einer Kopfzeile ein.
Name der Betreuung: Manche Hochschulen möchten, dass du den Namen deiner Erstprüferin oder deines Erstprüfers in der Erklärung angibst. Das ist vor allem bei externen Abschlussarbeiten üblich.
Abgabedatum und Abgabeort: Zusätzlich zu Ort und Datum der Unterschrift fordern einige Vorlagen das geplante Abgabedatum oder den Abgabeort (z. B. Prüfungsamt, digitales Portal).
Erklärung zur Erst- oder Zweiteinreichung: Wenn du die Arbeit bereits einmal nicht bestanden hast, kann eine Angabe gefordert sein, dass es sich um einen zweiten Versuch handelt.
Immer mehr Hochschulen verlangen eine Angabe, ob und wie KI-gestützte Tools wie ChatGPT bei der Erstellung der Arbeit verwendet wurden. Falls deine Hochschule das fordert, ergänze einen entsprechenden Passus in der Erklärung oder füge eine separate KI-Erklärung bei. Typische Formulierungen findest du im Abschnitt Formulierungsvarianten.
Formulierungsvarianten
Die genaue Formulierung variiert je nach Hochschule und Fachbereich. Hier findest du gängige Varianten, die du an deine Situation anpassen kannst.
„Ich versichere, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe."
„Ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst und dabei keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt habe. Alle Stellen der Arbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Quellen entnommen wurden, sind als solche einzeln kenntlich gemacht. Die Arbeit wurde bisher weder im Inland noch im Ausland in gleicher oder ähnlicher Form einer anderen Prüfungsbehörde vorgelegt."
„Ich versichere, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Der Einsatz von KI-gestützten Werkzeugen ist im Methodenteil dokumentiert. Die generierten Inhalte wurden von mir geprüft, überarbeitet und als Hilfsmittel kenntlich gemacht."
Tipp: Bevor du eine Formulierung übernimmst, gleiche sie mit den Vorgaben deiner Hochschule ab. Manche Prüfungsordnungen schreiben einen exakten Wortlaut vor. Bei Abweichungen kann die Erklärung als ungültig gewertet werden.
Position in der Bachelorarbeit
Die Position der eidesstattlichen Erklärung ist nicht einheitlich geregelt. Je nach Hochschule und Fachbereich gibt es unterschiedliche Vorgaben.
Am Ende der Arbeit: Die häufigste Variante. Die Erklärung steht nach dem Anhang. Falls ein Lebenslauf gefordert ist, steht er je nach Hochschule vor oder nach der Erklärung. Die Erklärung erhält häufig keine Seitenzahl und wird meist nicht im Inhaltsverzeichnis gelistet. Manche Hochschulen nummerieren sie jedoch römisch oder listen sie optional im Inhaltsverzeichnis.
Am Anfang der Arbeit: Manche Hochschulen fordern die Erklärung direkt nach dem Deckblatt oder nach dem Abstract. Diese Variante ist seltener, kommt aber in einigen Fachbereichen vor. Auch hier wird die Erklärung meist nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Prüfe den Leitfaden deiner Hochschule.
Als separates Dokument: Bei digitaler Abgabe verlangen einige Hochschulen, dass die unterschriebene Erklärung als eigene PDF-Datei hochgeladen oder in Papierform im Prüfungsamt abgegeben wird. Prüfe die Abgabemodalitäten rechtzeitig.
1. Literaturverzeichnis
2. Abkürzungsverzeichnis (falls am Ende platziert)
3. Anhang
4. Eidesstattliche Erklärung
5. Lebenslauf (nur falls gefordert)
Hinweis: Manche Hochschulen platzieren den Lebenslauf vor der Erklärung oder verlangen Verzeichnisse am Anfang der Arbeit. Die Reihenfolge variiert je nach Fachbereich und Leitfaden.
Digitale Abgabe und Unterschrift
Bei digitaler Abgabe stellt sich die Frage, wie die Unterschrift erfolgen soll. Die Vorgaben variieren stark zwischen den Hochschulen. Es gibt drei gängige Varianten.
Eingescannte Unterschrift: Du unterschreibst die Erklärung handschriftlich auf Papier, scannst sie ein und fügst sie als letzte Seite in dein PDF ein. Achte auf eine gute Scanqualität und benenne die Datei korrekt (z. B. „Nachname_Bachelorarbeit.pdf"). Diese Variante akzeptieren viele Hochschulen.
Qualifizierte elektronische Signatur: Einige Hochschulen akzeptieren eine eIDAS-konforme elektronische Signatur. Diese erfordert ein Signaturzertifikat, etwa über den elektronischen Personalausweis oder einen zertifizierten Anbieter. Wichtig: Eine einfache digitale Signatur (z. B. ein eingefügtes Bild deiner Unterschrift oder eine Tool-Signatur ohne Zertifikat) ist nicht dasselbe wie eine qualifizierte elektronische Signatur und wird oft nicht akzeptiert. Prüfe, ob deine Hochschule diese Option anbietet und welche Anforderungen gelten.
Separates Dokument einreichen: Manche Hochschulen verlangen, dass du die unterschriebene Erklärung zusätzlich zur digitalen Abgabe in Papierform im Prüfungsamt abgibst oder per Post einreichst. Das ist vor allem bei reinen Online-Abgaben ohne Druckexemplar üblich.
Schritt 1: Prüfe im Leitfaden oder beim Prüfungsamt, welche Unterschriftform akzeptiert wird. Dann folge der passenden Anleitung:
Variante A: Eingescannte Unterschrift
• Drucke die Seite mit der Erklärung aus und unterschreibe handschriftlich.
• Scanne die unterschriebene Seite in hoher Qualität (mindestens 300 dpi).
• Füge den Scan an der vorgesehenen Stelle in dein PDF ein – meist als letzte Seite.
• Benenne die Datei nach den Vorgaben deiner Hochschule.
Variante B: Qualifizierte elektronische Signatur
• Signiere das PDF direkt mit deinem Signaturzertifikat (z. B. über eID).
• Kein Ausdruck oder Scan nötig.
• Benenne die Datei nach den Vorgaben deiner Hochschule.
Variante C: Separates Dokument
• Drucke die Erklärung aus und unterschreibe sie handschriftlich.
• Reiche das Blatt wie gefordert ein (Upload oder persönlich/per Post).
• Prüfe genau, ob die Arbeit selbst die Erklärung zusätzlich enthalten soll.
Schnellcheck vor Abgabe
Bevor du deine Arbeit abgibst, prüfe mit diesem Schnellcheck, ob deine eidesstattliche Erklärung vollständig und korrekt ist. So vermeidest du typische Fehler, die zur Nachbesserung führen können.
• Aktuelle Vorlage der Hochschule verwendet?
• Wortlaut exakt wie gefordert (falls vorgeschrieben)?
• Alle Zusatzangaben eingetragen (Titel, Matrikelnummer, Name, etc.)?
• Ort eingetragen?
• Datum der Unterschrift eingetragen (nicht vordatiert)?
• Unterschrift vorhanden (handschriftlich, Scan oder qualifizierte elektronische Signatur, falls zugelassen)?
• Bei Druckexemplaren: Jedes Exemplar einzeln unterschrieben?
• Position in der Arbeit korrekt (laut Leitfaden)?
Typische Fehler vermeiden
Fehlende Unterschrift: Der häufigste Fehler. Ohne gültige Unterschrift ist die Erklärung in der Regel ungültig. Prüfe vor der Abgabe, ob du unterschrieben hast. Bei gedruckten Exemplaren muss jedes Exemplar einzeln handschriftlich unterschrieben werden.
Veraltete Vorlage: Hochschulen aktualisieren ihre Vorlagen gelegentlich, etwa um Passagen zu KI-Nutzung aufzunehmen. Verwende immer die aktuelle Vorlage deiner Hochschule, nicht eine ältere Version aus dem Internet oder von Kommilitonen.
Falsches Datum: Das Datum sollte den Tag der Unterschrift angeben, nicht das Abgabedatum oder ein früheres Datum. Bei vordatierten Erklärungen kann es zu Problemen kommen, wenn das Datum vor dem tatsächlichen Abschluss der Arbeit liegt.
Fehlender Ort: Der Ort gehört zur vollständigen Erklärung. Er wird manchmal vergessen, weil er bei digitalen Dokumenten weniger relevant erscheint. Trage ihn dennoch ein.
Falsche Position: Die Erklärung an der falschen Stelle einzufügen ist ein formaler Fehler, der bei manchen Prüfern negativ auffällt. Prüfe die Vorgaben deiner Hochschule zur korrekten Platzierung.
Inhaltliche Korrektheit sicherstellen: Die eidesstattliche Erklärung ist eine verbindliche Aussage. Wenn du Quellen nicht korrekt zitiert oder fremde Textstellen nicht gekennzeichnet hast, verstößt du gegen die Erklärung. Das kann je nach Prüfungsordnung als Täuschungsversuch gewertet werden. Prüfe deine Arbeit sorgfältig auf vollständige Quellenangaben, bevor du unterschreibst.
Nächster Schritt: Arbeit fertigstellen
Mit der eidesstattlichen Erklärung ist deine Bachelorarbeit formal vollständig. Bevor du abgibst, prüfe noch einmal die wichtigsten Punkte: Ist die Erklärung an der richtigen Position? Hast du die aktuelle Vorlage deiner Hochschule verwendet? Sind Ort und Datum eingetragen?
Bei der Abgabe achte auf die korrekte Unterschrift: Bei gedruckten Exemplaren unterschreibst du handschriftlich nach dem Ausdruck, jedes Exemplar einzeln. Bei digitaler Abgabe nutze die von deiner Hochschule akzeptierte Variante (eingescannte Unterschrift, qualifizierte elektronische Signatur oder separates Dokument).
Ein letzter Blick auf Einleitung und Gesamtstruktur schadet nicht. Wenn alles stimmt, kannst du deine Bachelorarbeit drucken und binden lassen. Für die nächsten Schritte rund um deine Bewerbungsunterlagen findest du auf TutKit passende Vorlagen und Tipps zu Bewerbung und Lebenslauf.
Häufig gestellte Fragen
Muss die eidesstattliche Erklärung unterschrieben werden?
Ja, in der Regel ist eine handschriftliche Unterschrift erforderlich. Ohne gültige Unterschrift gilt die Erklärung in der Regel als ungültig. Bei digitaler Abgabe akzeptieren manche Hochschulen eine eingescannte Unterschrift, andere verlangen eine qualifizierte elektronische Signatur oder ein separat eingereichtes Blatt. Prüfe die konkreten Vorgaben deiner Hochschule.
Wo steht die eidesstattliche Erklärung in der Bachelorarbeit?
Die Position variiert je nach Hochschule. Am häufigsten steht sie ganz am Ende der Arbeit nach dem Anhang. Manche Hochschulen verlangen sie am Anfang nach dem Deckblatt. Prüfe die Vorgaben in deiner Prüfungsordnung oder frag im Prüfungsamt nach.
Zählt die eidesstattliche Erklärung zur Seitenzahl?
In der Regel nicht. Die eidesstattliche Erklärung zählt üblicherweise nicht zum Umfang der Arbeit, erhält häufig keine Seitenzahl und wird meist nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Manche Hochschulen nummerieren sie jedoch römisch oder listen sie optional im Inhaltsverzeichnis. Prüfe den Leitfaden deiner Hochschule.
Was passiert, wenn ich die eidesstattliche Erklärung vergesse?
Ohne eidesstattliche Erklärung ist deine Arbeit formal unvollständig. Die meisten Hochschulen fordern dich auf, sie nachzureichen. Im ungünstigsten Fall wird die Arbeit nicht angenommen. Prüfe vor der Abgabe, ob die Erklärung enthalten und unterschrieben ist.
Darf ich eine Vorlage aus dem Internet verwenden?
Du kannst Vorlagen als Orientierung nutzen, solltest aber immer prüfen, ob sie den Anforderungen deiner Hochschule entsprechen. Viele Hochschulen stellen eigene verbindliche Vorlagen bereit. Nutze im Zweifel die offizielle Vorlage deiner Institution, da manche Prüfungsordnungen einen exakten Wortlaut vorschreiben.
Was ist der Unterschied zwischen eidesstattlicher Erklärung und Selbstständigkeitserklärung?
Beide Begriffe werden oft synonym verwendet. Die eidesstattliche Erklärung bestätigt die eigenständige Anfertigung und korrekte Quellenangabe. Die Selbstständigkeitserklärung betont zusätzlich, dass keine unzulässige Hilfe genutzt wurde. Verwende den Begriff, den deine Hochschule vorgibt.
Muss ich Titel, Matrikelnummer oder Betreuer angeben?
Das hängt von deiner Hochschule ab. Manche Vorlagen verlangen zusätzliche Angaben wie Titel der Arbeit, Studiengang, Matrikelnummer, Name der Betreuung oder Abgabedatum. Prüfe die offizielle Vorlage deiner Hochschule und ergänze alle geforderten Felder.
Geht eine digitale Unterschrift statt handschriftlich?
Das variiert je nach Hochschule. Manche akzeptieren eine eingescannte handschriftliche Unterschrift im PDF, andere fordern eine qualifizierte elektronische Signatur (eIDAS-konform), wieder andere bestehen auf einem separat eingereichten, handschriftlich unterschriebenen Blatt. Kläre das vor der Abgabe mit dem Prüfungsamt.
Was, wenn meine Bachelorarbeit auf Englisch ist?
Bei englischsprachigen Arbeiten verlangen viele Hochschulen dennoch eine deutsche eidesstattliche Erklärung. Manche akzeptieren auch eine englische Version („Statutory Declaration" oder „Declaration of Authorship"). Prüfe die Vorgaben deiner Prüfungsordnung oder frag deine Betreuung.
Brauche ich bei Gruppenarbeiten eine gemeinsame Erklärung?
Bei Gruppenarbeiten unterschreibt in der Regel jedes Teammitglied eine eigene eidesstattliche Erklärung. Manche Hochschulen verlangen zusätzlich eine Erklärung, welche Teile von wem bearbeitet wurden. Kläre die Anforderungen vor der Abgabe mit deiner Betreuung.
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